Die Akupunktur ist eine über 4000 Jahre alte Methode. Sie ist eine Regulationstherapie. Nach der Chinesischen Medizin gibt es im Körper zwei entgegengesetzt wirkende Kräfte Yin und Yang. Wenn zwischen diesen beiden Kräften ein Ungleichgewicht herrscht, kommt es zu Krankheit. Ziel der Akupunktur ist es diese beiden Kräfte wieder ins Gleichgewicht zu bringen, damit die Harmonie und Gesundheit im Körper wieder hergestellt wird.

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Die Grundphilosophie dieses außergewöhnlichen Akupunkturverfahrens: Unser Körper spiegelt sich in sog. „Somatotopen“, das sind bestimmte Areale. Die in einer Beziehung zum gesamten Körper stehen, wieder. Solche Somatotopen lassen sich im gesamten Kopfbereich finden. Das bedeutet, das für jede Körperregion oder jedes Organ auf der Schädeldecke Punkte existieren, die mit dem Organ oder der Körperregion in Beziehung stehen.
Schon Goethe setzte sich mit der Farbenlehre auseinander und entdeckte das bestimmte Farben, wenn man sie an die Ecken eines gleichseitigen Dreiecks zusammensetzt, dem Dreiklang in der Musik entsprechen.
Farben haben ganz bestimmte Wirkungen auf den Menschen. Sie haben eine warme oder kalte Eigenschaft, sie wirken beruhigend oder anregend. Die Verständigung unserer Zellen untereinander erfolgen mittels Licht und deshalb ist die Farblichtakupunktur eine hervorragende Möglichkeit, Disharmonien und Störungen in Körper, Geist und Seele auf harmonische und völlig schmerzfreie Art auszugleichen.
Bei Kindern ist sie deshalb eine sehr sanfte und beliebte Behandlung.
Schon im alten China gab es aus dem 1. Jh. v. Chr. erste Ansätze zur Ohrakupunktur. Paul Nogier ein französischer Arzt veröffentlichte 1957 unter dem Namen „Auricolotherapie“ neue Erkenntnisse zur Ohrakupunktur. Sie ist ein eigenständiges Verfahren und wird bei vielen Erkrankungen eingesetzt: